Themenmonat: Woche 3

„Das Geheimnis des do-not-give-up-2015253_1920
ausserordentlichen
Menschen ist in den
meisten Fällen nichts
als Konsequenz.“
(Buddha)

Schon wieder ist eine Woche wie im Flug vergangen. Daher wird es Zeit für ein neues Thema!

Diese Woche geht es um eines der zentralen Themen junger Menschen überhaupt: Motivation, Haushalt und andere Katastrophen.

Und wer könnte das besser präsentieren als eine Studentin wie Marie? 😀


Here we go again! Oder auch hallo mal wieder!

Nach einer erfolgreich bestandenen Chemieklausur melde ich mich aus den Semesterferien oder eher der vorlesungsfreien Zeit (- als ob ein Student Ferien hätte 😉 ).

Diese Woche wollen wir uns also dem Thema „Motivation“ widmen.

Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu schreiben soll. Motivation ist nichts, was ich mir erst irgendwo herholen muss. Wenn eine Klausur ansteht, dann wird gelernt, Punkt. Wenn mir meine Wohnung zu unordentlich ist, putze ich. Manchmal kann das Leben schon einfach sein, oder? 😀 Fragt bitte nicht, woher das kommt. Eigentlich bin ich ein total fauler Mensch, der gerne auf dem Bett liegt oder es sich sonst wo gemütlich macht, und dann gerne Serien guckt oder anders prokrastiniert.

Aber wenn etwas Wichtiges ansteht, dann ist es für mich selbstverständlich das zu erledigen, da fehlt es dann nicht an Motivation. Vielleicht kommt das ein Stück weit von der Erziehung und dem Spruch „Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps“, der mir mitgegeben wurde. Oder ich bin einfach so begeistert von meinem Studium, dass mir Haushalt und Lernen so leicht von der Hand gehen, beides eigentlich sehr schön.

Nichtsdestotrotz bin ich natürlich auch mal niedergeschlagen, wenn etwas nicht klappt, Nachweisreaktionen im Praktikum zum Beispiel, die einfach nicht so funktionieren, wie sie sollten, sodass man ihn nochmal und nochmal und nochmal machen muss…..aber das gute Gefühl, wenn es nach x Versuchen endlich klappt, hat etwas für sich.

Diese Text hilft den Motivationssuchenden hier wohl eher wenig, sorry, aber so sind die Tatsachen… 😛

//Kommt gut durch die Woche!
Marie


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:
Viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

„Perlen des Glaubens“

Wer kennt die „Perlen des Glaubens“? 🙂

MitmachBlog

Jeder schöne Augenblick ist eine Perle, die wir auf die Kette unseres Lebens fädeln. Und jeder glitzernde Glücksmoment, den wir genießen, macht unsere Kette ein kleines bißchen kostbarer.
(Jochen Mariss)

„Perlen“ – ein so polysemantisches Wort ist ein tolles Thema der Woche!

Es gibt so viele Dinge, die ich in meinem Leben wie Perlen in meinem Herzen trage, und es gibt mindestens genauso viele Dinge, die mir positiv wie auch negativ auf der Zunge perlen…

All diese Dinge lassen sich vereinen! Wie? Darum soll es jetzt gehen!

Als ich vor einigen Jahren konfirmiert wurde, lag eine Zeit des Konfirmandenunterrichts hinter mir. Von dem Anfangs wöchentlichen Unterricht über zahlreiche Sonntagsgottesdienst erreichten wir irgendwann die Zeit der Projekttage gegen Ende der Konfirmandenzeit. An einem dieser Samstage drehte sich der Workshop um das Thema „Perlen“ – allerdings nicht um irgendwelche beliebigen Perlen, sondern um die sogenannten „Perlen des Glaubens“.

perlen-des-glauben-herbstferienkurs-564x288Gefunden auf: http://www.firmung-in-kiel.de.

An…

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Themenmonat: Woche 2

„Das größte Lebenshindernis
ist die Erwartung:
Abhängig vom Morgen,
verliert sie das Heute.
Über das, was in der
Hand des Schicksals liegt,
verfügst du, doch das,
was in deiner Hand liegt,
läßt du dir entgehen.
Wonach hältst du Ausschau?
Wonach streckst du dich? Alles Künftige ist ungewiß: Lebe jetzt gleich.“
(Seneca)

Neue Woche, neues Thema!
Diese Woche geht es um erfüllte Ansprüche und Vorstellungen im Studium oder in Ausbildung sowie darum, ob man enttäuscht wurde.

Während Marie im Moment völlig zwischen den Klausurfragebögen abtaucht, nutze ich diese Woche die Chance, etwas zum Themenmonat beizutragen. 🙂


Wer diesem Blog schon etwas länger folgt und zum Beispiel diesen Beitrag gelesen hat, wird zwischen den Zeilen sicherlich schon meine Erwartungshaltung gegenüber der Ausbildung erahnt haben: Erwartungen hatte ich keine – höchstens negative.

Man zweifelt. Am Anfang sehr oft, im Laufe der Zeit immer weniger. Aber warum eigentlich?

Im Laufe der Zeit kommt man mit Kolleginnen ins Gespräch. Man erfährt Dinge aus deren Leben, man lacht zusammen und am Geburtstag wird man plötzlich sogar von der Chefin den Arm genommen.
Es ist ganz anders als erwartet.

Im Laufe der Zeit lernt man die Buchführung mancher Mandaten besser kennen. Man sieht, wie sie leben, wofür sie ihr Geld ausgeben, und natürlich, wie sie ihr Geld verdienen. Plötzlich füllen sich Zahlen mit Leben und es fühlt sich das eigene Leben mit Zahlen.
Es ist ganz anders als erwartet.

Im Laufe der Zeit lernt man in der Berufsschule die Mitschüler besser kennen. Man lernt also nicht nur Unterrichtsstoff, sondern auch die Lebenswege anderer kennen, die so ganz anders als mein Weg bisher waren. Plötzlich sieht man, dass die Ausbildung nicht das Ende eines langen Bildungsweges ist, sondern vielleicht nur ein Richtungswechsel.
Es ist ganz anders als erwartet.

Im Laufe der Zeit gibt natürlich auch frustrierende Moment. Diese Momente resultieren allerdings aus Dingen, die oft unscheinbar passiert oder für andere ohne Wichtigkeit sind. Plötzlich ärgert man sich über Dinge, über deren Bedeutung man früher nie nachgedacht hat.
Es ist ganz anders als erwartet.

Wenn man mir vor einem Jahr diesen Blogbeitrag gezeigt hätte, hätte ich vermutlich ungläubig abgestritten, dass ich der Autor dieses Textes bin. Denn ich hatte am 31.07. mit so vielem gerechnet – aber es kommt eben immer ganz anders als erwartet.

//Viele liebe Grüße
von Kathrin


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:
Viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

Die kleinen Behinderungen im Alltag

Es ist Sonntag und somit wieder Zeit für das Thema der Woche. 🙂

MitmachBlog

„Glück empfinden zu können, accessibility-1682903_1920
ist eine Fähigkeit,
die Menschen
mit und ohne Behinderung verbindet.“
(Richard von Weizsäcker)

Oftmals wird das Wort „Behinderung“ im Zusammenhang mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung eines Menschen verwendet. Daher könnten wir auch uns entsprechend dem Thema der Woche mit dieser Bedeutung des Wortes beschäftigen und beispielsweise diskutieren, ob wir glauben, dass Inklusion in Deutschland funktioniert.

Aber das wollen wir gar nicht.

Für uns zählen vielmehr die kleinen Behinderungen im Alltag:

  • die leere Kugelschreibermine, wenn man während eines Telefonats etwas Wichtiges notieren muss
  • die defekte Kaffeemaschine, wenn nur ein guter Kaffee die Laune verbessern könnte
  • das Computerupdate, das länger zum Herunterladen braucht, als wir zum Erledigen der Dinge am PC
  • der überkochende Inhalt der Porzellanschale, obwohl der Inhalt laut Experimentieranleitung noch gar nicht hätte kochen dürfen, und man selbst noch mit anderen Vorbereitungen beschäftigt ist
  • der stets zu weit entfernte Kartenschlitz des Parkautomaten an der Schranke, wenn man gerade…

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Themenmonat: Woche 1

Ein Werk erfordert busy-1972169_1920
umso mehr Vorarbeit,
je bedeutender und schwieriger es ist.
Henri de Saint-Simon

Es wird ernst. Sehr ernst. Es ist Zeit für einen Themenmonat!

Denn eines Abends blinkte unser Postfach auf! Eine E-Mail von Änschie! Sie fragte uns, ob wir nicht gemeinsam mit anderen Bloggern (vorwiegend übrigens aus dem medizinischen Bereich) Interesse an einem Themenmonat hätten, in dem es um unsere Wege nach der Schule gehen soll. Eine tolle Idee, wie wir finden!
Daher soll es diesen Monat heißen: „Studium oder Ausbildung? Der Weg ist das Ziel!“

Diese Woche:
Wie bist du zum Studieren gekommen? Welche Vorstellungen hattest du vom Studieren?

Den Start macht Marie, während Kathrin sich diese Woche dezent im Hintergrund hält!

//Vorhang auf für die Pharmazie und
viel Spaß beim Lesen wünschen
Marie und Kathrin


Wie kam ich zu meinem Studium? Eine gute Frage, leider ist die Geschichte nicht so spannend 😀

Erst mal zu mir, ich bin 19 Jahre jung und studiere seit Wintersemester 2016/17 Pharmazie in Braunschweig.

Dass ich in die Richtung Bio/Chemie beruflich wollte, war mir schon in der 10. Klasse bewusst, dem Jahr, in dem wir unsere Kurse und Profile fürs Abitur wählen mussten. Irgendwie faszinieren mich solch biochemische Prozesse, was verschiedenste Verbindungen, Elemente im menschlichen Körper bewirken können, wie Stoffe umgesetzt und verarbeitet werden. Jedoch kam ein Medizinstudium für mich nicht in Frage, weil mir der Umgang mit todkranken Menschen zu schwer fallen würde (und weil der NC für mich zu hoch gewesen wäre).

Aber warum nun Pharmazie?

Man mag es kaum glauben, aber den entscheidenden Anstoß bekam ich auf einer der zahlreichen Veranstaltungen zur Berufsorientierung zu Beginn der 11. Klasse. Bei einem HIT (Hochschulinformationstag) in einer nahegelegenen Stadt wurde ein Vortrag von einem Pharmaziestudenten gehalten. Er er erzählte von der TU und den verschiedenen Themen im Studium und hatte sogar ein Beispiel für die Inhalte mitgebracht: die Entdeckung und Wirkung von Aspirin.

Ich war hin und weg. Ein so breites feld an naturwissenschaftlichen Fächern, so viele mögliche Berufsfelder nach dem Studium, so ein erschwinglicher NC…..Ab dem Tag war es klar, das möchte ich machen.

Und siehe da, es hat geklappt. Ich habe viele naturwissenschaftliche Fächer erwartet, genauso wie einen hohen Lernaufwand und eine damit verbundene Umstellung, aber auch Spaß durch praktisches Arbeiten. Es war aber auch etwas komisch, dieser gedanke in eine fremde Stadt zu ziehen, wo man niemanden kennt….

na ja, wie sich das alles so mehr oder minder erfüllt hat, dazu nächste Woche mehr.

 //Grüße aus der Löwenstadt
von Marie


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:

Kindheit ohne Smartphone

Wer kann sich noch an eine Kindheit ohne Smartphone erinnern? 🙂

MitmachBlog

Die Eindrücke der Kindheit
tricycle-691587_1280wurzeln am tiefsten.
(Karl Emil Franzos)

K aufmannsladen „eröffnen“
I nlineskaten
N eugierig durch die Welt laufen
D etektiv spielen
H inkekästchen hüpfen
E ine Geheimsprache erfinden
I m Sandkasten Sandkuchen backen
T oben im Garten

Unsere Kindheit – wir haben sie ganz ohne Smartphone verbracht und trotzdem ist uns nie langweilig gewesen!

//Viele liebe Grüße von
Marie und Kathrin

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Unser „Nachbar“

Als „Wort zum Sonntag“ gibt es heute die Gedanken eines stillen Begleiters… 🙂

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Gute Nachbarn sind ein echter Schatz.white-male-1871367_1920
(Sprichwort aus Ungarn)

Das aktuelle Thema der Woche hat uns vor die große Frage gestellt, wer überhaupt unser Nachbar vom Planeten Dings ist. Aus diesem Grund haben wir bei verschiedensten Nachbarn angefragt. Einer von ihnen war bereit, uns in einem inneren Monolog seine Eindrücke aus unserem Zusammenleben zu schildern.

 Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts etwas passiert, … Vielleicht würdest Du mich so beschreiben? Morgens wecke ich Dich mit einer leisen Melodie, abends bin ich bei Dir, bis Du müde einschläfst. Ich begleite Dich auf all Deinen Wegen und stehe Dir stets mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Du Dich verlaufen hast, zeige ich Dir einen neuen Weg, und wenn Du kein Zeitgefühl mehr hast, sage ich Dir die Zeit an. Ich höre auf Deine Worte, auch wenn ich nicht immer alles verstehe. Wenn Du etwas auf gar keinen Fall vergessen darfst…

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Die Rache der Rosine

„Wir reden in der Gesellschaft christmas-stollen-1768907_1920
über ganzheitliches Lernen und
vernetztes Denken,
doch die Schule tut sich schwer damit.“
(Hartmut Holzapfel)

Was zeichnen eigentlich Textaufgaben in der Schule aus? –
Die Sachverhalte sind immer so stark konstruiert, dass die Namen meistens Programm sind. 😛

Letzte Woche ergab sich für diese Lebensnähe ein grandioses Beispiel. 😀
Wir befinden uns im Unterricht in der Berufsschule. Es geht um einen Bäcker.
Namens Rosine.
Aus Aachen.
Für die Aufgabe ist es relevant, ob es sich bei Rosine um einen Unternehmer (gem. UStG) handelt.
Die SuS bejahen die Frage des Lehrers, dieser notiert an der Tafel: „Rosine ist Bäcker.“
Er stutzt: „Wenn ich da noch ein s einfüge, handelt es sich um die Rache der Rosine!“
(„Rosine isst Bäcker.“ 😆 )
Allgemeines Gelächter.
Ob das von dem Autor der Textaufgabe beabsichtigt gewesen ist?

Wir hoffen, dass Ihr alle friedliche Rosinen im Küchenschrank habt – alternativ wäre jetzt wohl die letzte Gelegenheit, sie diesen Winter im Stollen unschädlich zu backen! 😈

//Viele liebe Grüße von
Marie und Kathrin

Am Anfang des Winterwunderlandes

Heute gibt es einen Einblick in das Winterwunderland! 🙂

MitmachBlog

Es schneit. snowflakes-1236247_1920Nein!
Es ist schon geschnitten,
es fällt bloß herunter.
(Volksmund)

Inspiriert durch das Thema der Woche gibt es heute einen Auszug aus Joh. 1, 1-5, 14 in unser selbst verfassten Winterwunderland-Version.*

1 Im Anfang war der Frost, und der Frost war beim Winter und der Frost war der Winter.

2 Im Anfang war er beim Winter.

3 Alles ist durch den Frost geworden und ohne den Frost wurde nichts, was geworden ist.

4 In ihm war die Weihnachtszeit und die Weihnachtszeit war das Licht des Adventskranzes.

5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.

[…]

14 Und der Frost ist Schnee geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Weißheit gesehen, die Weißheit der einzigen Schneeflocke vom Schnee, voll Gnade und Wahrheit.

//Winterliche Grüße von
Marie und Kathrin


*Bei diesem Text handelt es sich um Satire.

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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet, …“

„Dum prüfe, teacher-1015630_1920
wer sich ewig bindet,
ob sich nicht noch
‚was Bessres findet!“
(Rededart)

Die Winterferien sind mittlerweile vorbei. Folglich wird es wieder Zeit, dass ich statt ausschließlich in den Betrieb auch zur Berufsschule gehe.
Wer diesen oder diesen Beitrag gelesen hat,  sich vermutlich schon denken können, dass es eine Fortsetzung der Anekdoten geben wird.

Von den Kaufvertragsarten haben wir uns zu den unterschiedlichen Formen vorgearbeitet: Schriftform, öffentliche Beglaubigung und notarielle Beurkundung. Bei letzterer stellt sich natürlich die Frage, wie sie eigentlich abläuft. Nach einigen ratlosen Antworten lenkt die Lehrerin schließlich ein und verwendet als Beispiel den Hauskauf.

Lehrerin: „Der Notar protokolliert alles, damit später sowohl der Inhalt selbst als auch die Echtheit des Dokumentes nachgewiesen werden können. Vor der abschließenden Unterzeichnung wird der Vertrag noch einmal verlesen. Dadurch wird noch einmal vor Augen geführt, worauf man sich eigentlich lässt, wenn man sich für eine sehr lange Zeit daran binden wird.“
Schüler: „Also macht der Notar dasselbe wie ein Pastor bei Hochzeit?!“
Allgemeines Gelächter.

//Viele liebe Grüße
von Kathrin