„Wer hat die Füllung aus den Hasen geklaut?!“

Es ist das Osterfest alljährlicheaster-1256649_1920
für den Hasen recht beschwerlich.
Wilhelm Busch

 

Was macht man sinnvolles in den Ferien? – Genau, Shopping, weil schließlich neben dem Schulabschluss auch der Start ins Berufsleben bevorsteht… Da sich Shopping und Lernen zusammen an einem Tag leider ausschließen, ereignete sich an dem Abend der folgende Dialog:

[18:17, 29.3.2016] Kathrin: So kommt einen ganzen Tag ums Lernen herum.
[18:17, 29.3.2016] Marie: Ja ich habe mich am Wochenende gedrückt, ostern ist ja ein sehr wichtiges fest 😄
[18:18, 29.3.2016] Kathrin: Da lernt man lieber die Anatomie des Hasens, während sie gegessen werden. 😄
[18:19, 29.3.2016] Marie: Meine studie hat ergeben: lecker und innen hohl 😄
[18:24, 29.3.2016] Kathrin: Meine hat dasselbe ergeben. 😱
[18:25, 29.3.2016] Marie: Osterhasen-verschwörung 😱
[18:26, 29.3.2016] Kathrin: Wer hat die Füllung aus den Hasen geklaut? 😱
[18:27, 29.3.2016] Marie: Du hast die füllung aus den Hasen geklaut 😱
[18:27, 29.3.2016] Kathrin: Wer ich? 😱
[18:28, 29.3.2016] Marie: Ja du 😱
[18:28, 29.3.2016] Kathrin: Niemals! 😱
[18:28, 29.3.2016] Marie: Wer dann? 😱
[18:28, 29.3.2016] Kathrin: Du hast die Füllung aus den Hasen geklaut 😱
[18:28, 29.3.2016] Marie: Wer ich? 😱
[18:28, 29.3.2016] Kathrin: Ja, du! 😱
[18:28, 29.3.2016] Marie: Niemals!😱
[18:28, 29.3.2016] Kathrin: Wer dann? 😱
[18:29, 29.3.2016] Marie: Okay ich gebs zu, ich wars. Hatte hunger 😈
[18:29, 29.3.2016] Kathrin: Du Schurke! 😱
[18:29, 29.3.2016] Marie: Muhahahaha 😈
[18:29, 29.3.2016] Marie: Aber wenigstens bin ich kein hungriger schurke 😄
[18:30, 29.3.2016] Kathrin: Und ich? Was soll ich jetzt essen? 😨
[18:30, 29.3.2016] Marie: Das hasen skelett 😄
[18:31, 29.3.2016] Kathrin: Der Thriller um 20.15 Uhr: Muss der Hase sterben oder ist er schon tot? 😱
[18:31, 29.3.2016] Marie: Denn guck ich, mit dem opfer zusammen 😈
[18:32, 29.3.2016] Kathrin: Er ist schon auf der dunklen Seite angekommen:
[18:32, 29.3.2016] Kathrin:
[18:33, 29.3.2016] Marie: Meiner mit halsband damit er nicht weglaufen kann:
[18:33, 29.3.2016] Marie:

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… Weil der Schreibtisch einer angehenden Abiturientin nie aufgeräumt ist (man beachte die Lernzettel links neben dem Hasen!), seht Ihr hier nur die „ge-photoshoppte“ Version des Bildes. 😀

[18:34, 29.3.2016] Kathrin: Oje, das wird ein blutiger, äh schokoladiger Abend. 😎
[18:33, 29.3.2016] Marie: Oh ja… 😎

//Schokoladige Grüße
zur Wochenmitte,
Marie und Kathrin

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Liebster Award (oder: Ein Osternest der anderen Art)

Jetzt hat es auch uns erwischt. Wir wurden thank-you-806978_1920
vor ein paar Tagen für den „Liebster Award“
von Mein Name Sei Mama nominiert und dafür wollen wir ganz herzlich DANKE ❤ sagen.

Es ist definitiv einmalig, Einblicke in das Leben einer anderen Mutter als der eigenen erhalten zu dürfen. Deine Gedichte bringen uns immer wieder zum Nachdenken und zum Schmunzeln, wenn wir gerade dachten, dass unser Kopf so voll sei, dass uns nichts mehr ablenken könnte.


Und um noch mehr Ablenken vom Lernen zu bekommen und Euch sozusagen ein Osternest zu präsentieren, kommen hier die Antworten auf die elf Fragen:

  1. Worum geht es in meinem unserem Blog – ganz kurz gesagt
    Es geht um unsere Erlebnisse in der Schule, im ganz normalen Alltag und einfach um Dinge, die uns bewegen, Sorgen bereiten, zum Lachen gebracht haben, …
  2. Was wäre ein alternativer Titel für meinen unseren Blog
    Darüber haben wir noch gar nicht nachgedacht… Vielleicht Lamarck_vs_Darwin (eine sehr unterhaltsame Diskussion im Biologieunterricht zwischen uns beiden, die den Kurs, einschließlich unserer Lehrerin, sehr belustigt und unsere Freundschaft perfekt abgebildet hat 😆 ). Aber eigentlich war abgebrochenerbleistift unser erster Einfall und gefällt uns bis heute.
  3. Beschreibe dich oder dein Alter Ego in drei Worten
    Marie: Kreativ, lustig, böse. 😈
    Kathrin: Wissbegierig, zielstrebig, zurückhalten. 😇
  4. Ich schreibe (gerne), weil  …
    Marie: … ich mich damit ausdrücken kann und andere an meinem Gedankengut teilhaben lassen kann.
    Kathrin: … ich sehr, sehr gerne mit Worten spiele – egal ob in Form von Gedichten, Kurzgeschichten oder eben seit neuesten als Blogeinträge.
  5. Der Sinn des Lebens besteht für mich darin …
    Marie: … meinem Leben Sinn zu verleihen und mich nach meinen Möglichkeiten zu entfalten.
    Kathrin: … möglichst so zu leben, dass ich mit meinen Entscheidungen zufrieden bin und sie nicht bereuen muss.
  6. Konfrontation oder Konsens?
    Marie: Konfrontation.
    Kathrin: Konsens.
  7. Hamster oder Raubvogel?
    Marie: Schon immer der Raubvogel.
    Kathrin: Im Moment eher Hamster.
  8. Wenn du einen beliebigen Wunsch frei hättest, wäre das …
    Marie: … die Weltherrschaft zu erlangen.
    Kathrin: … einfach glücklich zu werden.
  9. In meinem Bücherregal steht …
    Marie: … viel zu viel Schulliteratur, Witzebücher und vor allem Thriller
    Kathrin: … vieles. Angefangen von der klassischen Schulliteratur („Der gute Mensch von Sezuan“ …) reicht es über Bücher aus der Kindheit („Dolly“ von Enid Blyton lässt grüßen…) bis hinzu moderner Literatur querbeet (aktuell liegt „Westermann und Fräulein Gabriele“ auf dem Nachttisch).
  10. Mein Lieblingsfilm ist …
    Marie: Es wäre unfair meinen DVDs gegenüber, eine zu bevorzugen.
    Kathrin: … keine Ahnung. Zählen auch Serien? 😆
  11. Was ich wir noch sagen wollten …Danke! Wir sind immer noch sprachlos, dass wir so schnell eine Resonanz auf unsere Beiträge bekommen haben. Darum würden wir uns freuen, wenn wir in Zukunft weiterhin von eurer Kritik, euren Tipps, euren Fragen – kurz gesagt von euren Kommentare aller Art – profitieren können, denn:
    „Fortschritt besteht nicht in der Verbesserung dessen, was war, sondern in der Ausrichtung auf das, was sein wird.“ (Khalil Gibran)

Der “Liebster Award”liebsteraward

Der Award wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Die Leser erfahren durch das “Interview” ein bisschen mehr über den Autor des nominierten Blogs. Außerdem dient die Nominierung anderer Blogs der Vernetzung.


Die Regeln

  • Danke der Person, die dich für den „Liebster Award“ nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
  • Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Die Nominierten

https://muffinitiv.wordpress.com/
https://lottaimref.wordpress.com/
https://pimalrquadrat.wordpress.com/
https://kaffeetaesschen.wordpress.com/
https://schooltime1.wordpress.com/
https://tinatainmentia.wordpress.com/
https://einestageslehrerin.wordpress.com/


Die Fragen

Und hier bringt der Osterhase (oder wir als seine Vertretung 😀 ) elf neue Fragen:
1. Beschreibe Deinen Blog in drei Worten…
2. Wer oder was hat Dich auf die Idee gebracht, einen Blog einzurichten?
3. Was treibt Dich an, immer wieder neue Beträge zu schreiben?
4. In zehn Jahren sehe ich mich…
5. Was ich schon immer mal irgendein Genie fragen wollte…
6. Brief oder WhatsApp?
7. Glas halbvoll oder Glas halbleer?
8. Zu einem perfekten Start in den Tag gehört für mich unbedingt…
9. Wenn ich einen Tag lang tun könnte, was ich wollte, würde ich…
10. Mein Lebensmotto lautet …, weil …
11. Glück bedeutet für mich…


Wir wünschen Euch und Euren Familien ein frohes Osterfest!
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Das Ende der Mottowoche (Mottowoche Teil III)

Wir woll’n Spaßboard-142741_1280
wollen Spaß! Wir woll’n Spaß
wollen Spaß!
(aus dem Song „Ich will Spaß“ von Markus)

 

Die ersten Fotos sind begutachtet und die letzten Ferien haben begonnen – die Mottowoche ist nun vorbei.
Aber der Reihe nach, denn im Beitrag „Die Mottowoche geht weiter…“ waren wir bei Dienstag stehengeblieben.

Mittwoch: „Geschlechtertausch“gender-312411_1280
Für die unteren Jahrgänge war es sicherlich wie jedes Jahr ein sehr amüsantes Bild: Überall liefen Jungen Mädchen mit interessanten Perücken Frisuren herum und beschwerten sich über die Atemnot, die der BH angeblich verursache, wobei es dem Anschein nach wohl eher die viele Taschentücher zum Ausstopfen waren. 😛 Und im Umkehrschluss gab es unzählige Mädchen Jungen, die es genossen haben, endlich ganz leger durch die Schule zu gehen.

Blieb da noch Zeit für richtigen Unterricht? –Nur begrenzt, da laute Trommeln, Megaphone oder einfach die allgemeine Unruhe Unterrichtsgespräche erschwerten. Daher war es mehr als sinnvoll, dass beispielsweise ein Seminarfachlehrer statt Unterricht einfach Folgen der „Big Bang Theory“ anschaltete (warum mögen eigentlich alle Physiklehrer diese Serie?! ❓ ) und nebenbei nur noch die Noten besprochen hat. Sein Zitat: „Einen naturwissenschaftlichen Kurs mit einer so hohen Frauenquote hatte ich wohl noch nie!“ (19 von 21 SuS waren an diesem Tag weiblich.)

Donnerstag: „Kindheitshelden“hat-933427_1920
Heidi, die Teletubbies, der Weihnachtsmann, … Endlich gab es ein Comeback der ehemals geliebten Stars, wobei wir eher als unscheinbare Helden (Marie: Sonic; Kathrin: Dr. Mo von Wissen macht Ah!) in Mitten der Leute herumliefen.
Und umso lustiger war es dann, wenn man dann von der letzten Geschichtsstunde berichten kann, dass nur zwei Leute (sie, eine weitere Schülerin, der Lehrer) anwesend waren (bei Kathrin war das tatsächlich der Fall 😆 ). So behält man die Zeit doch gerne in Erinnerungen. Und auch die Lehrer hatten eindeutig ihren Spaß, wenn sie unsere Verkleidungen erraten wollten und scheiterten, oder uns verwechselten (wie kann man bitte Sonic mit Micky Mouse verwechseln?!).

Trotzdem war es ein eigenartiges Gefühl, an diesem Tag stets zu wissen, dass es der letzte „normale“ Schultag für immer sein würde.
Und um 15.30 Uhr war es dann tatsächlich soweit: Es gongte. Schulschluss. Ferienbeginn. Ende der Mottowoche. Beginn der Abiturlernzeit. Beginn der eigenen Zeiteinteilung.

//Sprachlose Grüße von
Marie und Kathrin

Die Mottowoche geht weiter… (Mottowoche Teil II)

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Ein Leben ohne Feste gleicht
einer weiten Reise ohne Einkehr.
-Demokrit-

 

Zeilenende hatte es in seinem Kommentar schon angedeutet: „Hoch die Tassen!“ trifft unser Verhalten von gestern und heute wohl am ehesten und wird es diese Woche auch noch weiterhin beschreiben.

Gestern lautete das Motto: Horror.
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Als großer The Strain-Fan musste ich mich natürlich als Thomas Eichhorst verkleiden. Auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade grausam, aber mit Kathrin als Opfer (ich wurde am Seil hinter ihr hergezogen! 😯 , Anm. v. Kathrin) hat nun wohl jeder meine wahre Seiten kennengelernt. 😈
Aber egal mit welcher Verkleidung wurden die anderen Schüler und die Lehrer erschreckt, geärgert oder einfach reingelegt, beispielsweise wurde Unterricht, während der Lehrer kurz etwas kopiert hat, nahezu der ganze Kurs ausgetauscht, indem die eigentlich Kursteilnehmer aus dem Fenster geklettert sind und der Rest sich als Kurs ausgegeben hat. Der Lehrer verstand den Spaß und musste am Ende schmunzeln –denn natürlich haben wir als brave ( 😈 ?) Schüler am Ende den Streich aufgelöst. //Marie

Heute lautete das Motto etwas ziviler: Lebensmittel.
Während Marie als Ananas durch die Schule lief, war ich eher etwas schlichter DSCN4333als M&M unterwegs. Mit einer Polonaise, vielen Fotos und lautem Gegrölle wurde die Schule aufgemischt.

Und am Ende des Tages, in der allerletzten Deutschstunde meines Lebens, wurde statt Unterricht zu machen, Werwolf gespielt. Eine lange Tradition in der letzten Stunde vor den Ferien in unserem Kurs. So endeten neben dieser Tradition auch die leckeren Kuchenverkostungen unseres Lehrers (er backt sehr, sehr gerne) und die lustigen Anekdoten aus seinem Leben (der besagte Hamburg-Lehrer). Ja, irgendwie werde ich diesen Unterricht wohl einfach schon aufgrund seines hohen Humorgehaltes vermissen… //Kathrin

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Aktueller Stand DER Liste, welche Fächer wir nie syndicate-1207270_1280
wieder in unserem Leben haben werden:
-Englisch (Kathrin)
-Biologie (beide)
-Sport (beide)
-Politik (beide)
-Deutsch (Kathrin)
-Darstellendes Spiel (Marie)

Mottowoche Teil I

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Beim Abschied wird die
Zuneigung zu den Sachen,
die uns lieb sind,
immer ein wenig wärmer.
Michel de Montaigne

Es ist soweit. Zeit für eine Liste. DIE Liste. Eine Liste, auf der wir ab nun abhaken können, syndicate-1207270_1280welche Fächer wir nie wieder in unserem Leben haben werden:
-Englisch (Kathrin)
-Biologie (beide)
-Sport (beide)

Gleichzeitig kommt es dabei auch zu eigenartigen Momenten und Gesprächen:
-So hatten wir uns jahrelang auf diese letzte Sportstunde gefreut, nach der wir nie wieder unter dem unermesslichen Leistungsdruck sportlichen Aktivitäten nachgehen müssen. Doch als wir die Umkleide verließen, schwang neben dem üblichen „Nichts wie weg hier.“ auch ein „Das nächste Mal werde ich diese Umkleide von innen sehen, wenn ich mein Kind zu seiner ersten Sportstunde im Verein begleiten werden.“ mit. Wenn das nicht ein zukunftsorientierter Gedanke ist. 😎

-In Biologie haben wir in der letzten Stunde die Noten besprochen. „Jetzt sind wir endlich nach über drei Semestern bei der Note angekommen, die wirklich deinen Leistungen gerecht wird.„, sagte die Lehrerin zu mir (Kathrin). Und ich konnte nur nicken, wohlwissend, mich nie wieder mit Marie in Biologiestunden zu unterhalten oder Diagrammbeschreibungen zuzuhören.

-Im Rahmen dieser letzten Schultage hat als lange bestehendes Ritual die Mottowoche begonnen. So liefen wir am Freitag in eleganten Businessklamotten durch die Schulen, wodurch jeder Schüler wusste, wer die zukünftigen Abiturienten war. Posieren für Fotos wurde zu unserer Hauptbeschäftigung in den Pausen, sodass die Lehrer großzügig über Verspätungen („Ihre Schuhe sind doch sicherlich der Grund für Ihr Zuspätkommen, oder?„-„Äh, ja, natürlich.“ 😆 ) von bis zu 10 Minuten am Freitag hinweggesehen haben. (Wobei wir beide ganz gesittet mit Absätzen <3cm unterwegs waren…, Anm. v. Marie.)
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Jetzt stehen die letzten vier Tage bevor – die Kostüme sind geplant, der Spaßfaktor ist im Taschenrechner als Multiplikator einprogrammiert. Wir sind bereit. Bereit für Feierstimmung, Schwermut, Abschied und ganz viel Spaß.

//Grüße von den
Businessfrauen
Marie und Kathrin

Der ganz normale Alltag

Fürchte dich nicht vor the-eleventh-hour-758926_1920
langsamen Veränderungen, fürchte dich vor
dem Stillstand.
Aus Japan


„Marie, ist diese Woche irgendetwas Spannendes oder Witziges passiert?“

„Ist das eine ernsthafte Frage, Kathrin? Das ganze Leben ist ein Witz.“

Vor dieser Frage standen wir beide heute, als wir ein Fazit aus der vergangenen Woche ziehen wollten. Dabei war diese Woche eher unauffällig. Die Osterferien rücken näher und das danach bevorstehende Abitur. Bleibt da im Unterricht noch Zeit für irgendetwas anderes außer Produktivität?

Ja (leider), denn nicht immer wird dieses Zeitminimum produktiv genutzt…

Lehrer A, dem es diese Woche auffiel, dass es mal Zeit wäre, mit der Abiturvorbereitung zu starten, sodass er uns eine komplette Abituraufgabe gab (geschätzte vorhandene Zeit im Abitur 80min). Doch statt die Abiturvorbereitung im Untericht zu unterstützen, haben wir knapp fünf Seiten im Mathebuch gelesen (wer „Neue Wege“ von Schroedel kennt, weiß, dass es nicht wenig Text gibt), wobei von 22 Kursteilnehmer rund 16 Leute beim Vorlesen drangekommen sind.

Lehrer B, der nach über 1,5 Jahren noch immer nicht unsere Namen kennt und auf die Frage nach der Abiturvorbereitung nur genervt  „Das Halbjahr ist noch lang.“ antwortete.

Referendar C, der eine Gruppenarbeitsphase anleitete, aber statt einer Gruppe, die in ihrer Gruppenzusammensetzung nicht harmoniert, untersützend zur Seite zu stehen, diese nur unter Druck setzte, fertig zu werden. (Das Endergebnis war mehr als ernüchternd, weil aus der Frage nach dem Konfliktinhalt des Syrienkrieges eine Grundsatzdiskussion nach dem Mehrwert eines Plakats innerhalb der Gruppe wurde… 😡 )

Koordinator D, der für ein Zertifikat die Teilnahmeurkunden von sämtlichen Wettbewerben benötigt, am besten noch mit Unterschrift des damals betreuenden Lehrers. So passiert es dann, dass eine Lehrerin meinte: „Kathrin, ich kenne dich und unterschreibe dir alles“, aber bei einer der Urkunden nur „Wow, daran hast du teilgenommen?“ sagte und man selbst nur entgegnet: „Ja, dank Ihnen, weil sie mich damals ünterstützt haben (vor über vier Jahren, sodass man es ihr nicht verdenken kann, sich nicht mehr daran erinnern zu können, Anm. v. Kathrin).“note-64057_1280

Und in Mitten dieses Lebens sitzen wir als G8-Schülerinnen in einem Berg an Hausaufgaben (ellenlange Latein-Übersetzungstexte, Mathematik-Übungsabituraufgaben, Referate, Dialoge für Darstellendes Spiel, …) und fragen uns, ob wir bei G9 in dieser Phase vor dem Abitur wohl mehr Zeit für Freizeitaktivitäten haben würden…

Vielleicht wird es der nächsten Generation ja anders ergehen und wir werden unseren Enkeln von der Zeit damals erzählen können, so wie es heute unsere Eltern tun. 😎

//Lernintensive Grüße von
Marie und Kathrin