Vermehrung des Brotes oder was man von Nachhilfeschülern lernt

frog-986025_1920Die Entdeckung des Wunderbaren
im Alltäglichen
bedarf der Fähigkeit,
mit den Augen des Herzens sehen zu können.

-Ernst Ferstl-

Hallo Außenwelt!
Wir leben noch! Chemie (Marie) und Latein (Kathrin) liegen hinter uns! Wir haben Alkohol getrunken bezwungen und mit den Kohlenstoffketten gewerkelt (in Maries Chemie-Klausur), wir haben uns mit den antiken Göttervorstellungen auseinandergesetzt und Worte übersetzt und interpretiert (in Kathrins Lateinklausur)!
Jetzt geht es weiter, wir lernen weiter – manchmal für uns, manchmal mit anderen.

Beispielsweise gibt es da meinen (Kathrin) Nachhilfeschüler Klaus* aus der 9. Klasse (Gymnasium).
Seine Noten sind … Man scrabble-921254_1920könnte ihnen eine starke Affinität zu den höheren Betragswerten der Notenskala zuschreiben. Aus diesem Grund haben wir uns vorgenommen, uns einmal die Woche zusammenzusetzen und entweder um für Klassenarbeiten zu üben, um den aktuellen Unterrichtsstoff zu festigen oder um Grundlagen zu wiederholen.
Abgesehen von seinem enormen Kurzzeitgedächtnis überrascht er immer wieder mit seiner enormen Lernbereitschaft.

Ich probiere es dieses Mal mit einer deutlichen Anspielung: „Du schreibst ja diese Woche Biologie…?“
Klaus (nach kurzen Überlegen): „Ja.“
Kathrin: „Hast du deine Sache mitgebracht?“chemistry-1027781_1920
Klaus: „Ähm… Nein. Aber ich muss für Biologie nicht lernen.“
Kathrin (entsetzt): „Warum?“
Klaus: „Weil wir einen Praktikanten haben.“
Kathrin (skeptisch): „Wen denn?“
Klaus: „Ich weiß gerade nicht, wie er heißt.“
Kathrin: „Sicher, dass es kein Referendar ist?!“
Klaus: „Kann sein?“
Nach einer kurzen Argumentation, warum man auch für Referendare lernen sollte 😀 ; hoffte er anscheinend schon, dass er um das Lernen mit mir herumgekommen ist…
Kathrin: „Was macht ihr denn gerade im Unterricht?“
Klaus: „Ähm… Zellen im Körper? Abwehr?“
Spontan starte ich mit den Fragen, wie die Abwehr anuft, was es für Zellen gibt, … Für irgendetwas muss sich das ganze Lernen für das Abitur ja gelohnt haben. Oder? 😈
Kathrin: „Und wie vermehren sich Bakterien?“
Klaus: „Durch Vermehrung?“
Kathrin: „Und wie funktioniert das genau?“
Klaus: „Aus einer werden zwei?“
Kathrin: „Und wie wird das genannt?“
Klaus: „Vermehrung?“
Kathrin (seufzend): „Wenn du einen Kuchen in zwei Stücke schneidest, dann mmmhhh in zwei Hälften.“
Klaus schweigt.
Kathrin: „Teilung. Man teilt den Kuchen in zwei Hälften.“bread-534574_1920

Wir merken uns für das nächste Abendmahl, dass das Brot nicht geteilt wird, sondern sich das Brot vermehrt. Das wird vermutlich auch die Erklärung sein, wie zwei Brote für die Speisung der Fünftausend reichen konnte…

//Viele Grüße aus dem
„April-wettrigen“ Niedersachsen
Marie und Kathrin


*Name von der Redaktion geändert. 😛

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„Please hold the lion…“

bank-1015368_1920Geduld ist nicht die Fähigkeit zu warten,
sondern die Fähigkeit eine
positive Einstellung zu behalten,
während man wartet.
(gefunden auf flowfinder.de)

Es ist Sonntag. Eigentlich Zeit für einen Blogeintrag. Uneigentlich befinden wir uns beide gerade im absoluten Lernstress. Daher bitten wir noch ein bisschen Geduld, bis zu unserem nächsten Blogbeitrag.
Bis dahin verweisen wir wie eine Hotline auf diesen Cartoon:

Hold the Lion

//Viele Grüße
Marie und Kathrin

Die Sache mit den Enten…

quietschentchen-1011449_1920If it looks like a duck, swims like a duck,
and quacks like a duck, then it probably is a duck.
(Was aussieht wie eine Ente,
watschelt wie eine Ente und
quakt wie eine Ente, ist wohl eine Ente.)
-Amerikanische Redensart (duck test)-

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Wir sitzen in der Eisdiele. Es ist Samstagnachmittag, die Sonne  strahlt vom nahezu leuchtend blauen Himmel und vor uns steht jeweils eine Portion Stracciatella-Eis. Wir unterhalten uns über die aktuellen Themen des Tages, über unseren Freundeskreis, über alles möglich. 💬

Plötzlich werden wir von einem lauten Hupen aufgeschreckt, das von der Durchgangsstraße kommt, die direkt neben der Eisdiele verläuft (Wir sind ein kleiner Ort, da liegt die Eisdiele nicht in einer Fußgängerzone, sondern eher zentral in der Nähe des Stadtzentrums, Anm. v. Kathrin). Erschrocken schauen wir auf, müssen jedoch unwillkürlich grinsen. Der Anblick der sich uns bietet, ist ziemlich kurios.

Hinter dem hupenden Auto 🚗 reihen sich bereits einige andere Autos und auch in die andere Straßenrichtung staut sich der Verkehr 🚙 🚙 🚙. Grund für das Hupen ist jedoch kein Kind, auch kein Ball von einem Kind, kein Radfahrer, kein Falschfahrer, kein Mofafahrer, keine Katze, kein entlaufender Hund, sondern eine Ente. Eine echte Ente.

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Die Ente steht mitten auf der Straße, reckt ihren Hals und schaut den Autofahrer vorwurfsvoll an, als ob sie ihn fragen wollte, warum er denn mit der Hupe so einen Stress verursache. In der Zwischenzeit ist auch der Erpel der Ente nachgelaufen und nun blockieren gleich zwei Enten den Verkehr.

Ganz unwillkürlich treten bei uns beiden Fragen ❓ auf:
Was ist die Ursache für das Verhalten der Enten, gerade in diesem Moment die Straße zu überqueren? Sind es proximate (z.B. hormonelle oder neurologische) oder ultimate (z.B. evolutive/stammesgeschichtliche) Gründe? Wie hat die Ente neurologisch auf das Hupen reagiert? Gibt es eine ganz normale neuronale Informationsverarbeitung in Form einer Signaltransduktion (Umwandlung eines extrazellulären Signals (hier: Geräusch der Hupe) in eine intrazelluläre Antwort (hier vermutlich Reizweiterleitung))?
Und ist das bei allen Entenarten so? Und wenn ja, wie sind eigentlich die unterschiedlichen Entenarten entstanden? Durch eine allopatrische (d.h. eine in verschiedenen Lebensräumen stattgefundene) oder eine sympatrische (d.h. eine in question-mark-1019935_1920demselben Lebensraum stattgefundene) Artbildung? Wie hat sich diese Schockreaktion vererbt -nach der veralteten Lamarck-Theorie oder der modernen, synthetischen Evolutionstheorie?

Spannend wäre natürlich auch zu wissen, was auf zellulärer Ebene in den Enten gerade abläuft: Bilden die Enten gerade spezifische Antikörper gegen die Autoabgase oder reagiert hier die unspezifische Abwehr (z.B. durch Sekretabsonderungen über die Schleimhäute)? Und wie viel ATP (Energieeinheit in der Biologie) wird gerade pro Ente verbraucht? Oder wirkt der Schock auf die Atemwege lähmend und es kommt zu einer Gärung (normalerweise wird ATP über die Zellatmung unter Sauerstoffverbrauch synthetisiert, bei der Gärung wird weniger ATP gewonnen und kein Sauerstoff benötigt)? Oder kann das grüne Eichenblatt 🍃, das gerade über die Straße weht, durch die Fotosynthese genug Sauerstoff für beide Enten produzieren?

Wie würde man diesen Lebensraum der Enten bezeichnen (oder zählt „Straßenverkehr“ als Ökosystem?)? Welche Konkurrenz außer hupenden Autos würde es für die Enten im Straßenverkehr geben? Oder zählt das spätere Weiterwatscheln der Enten als Konkurrenzvermeidungsprinzip (in einem Kampf um eine begrenzte Ressource setzt sich die konkurrenzstärkere Art (hier: Auto) durch und die konkurrenzschwächere Art (hier: Ente) weicht aufgrund anderer Ansprüche an ihre Umwelt aus)?
Wovon würden sich die Enten hier überhaupt ernähren? Wo wären Waffelkrümmel von der Eisdiele im Nahrungsnetz einzuordnen? Wie beeinflussen diese Waffelkrümmel später die Biomassebilanz oder am Ende aufgrund des Klimawandels gar den Treibhauseffekt? Und zu guter Letzt: Wie kann man diese Problemsituation (Lebensraum „Straßenverkehr“ der Enten erhalten – Autoverkehr weiterhin ermöglichen) bewerten und nachhaltige Handlungsoptionen entwickeln?

Die Enten stören sich an unseren ganzen duck-951885_1920Fragen jedoch nicht. Nach wenigen Sekunden der Schockstarre (oder der Provokation? 😛 ) watscheln sie auf die andere Straßenseite direkt auf die Eisdiele zu.
Später werden sie tatsächlich einige Waffelkrümmeln von einer älteren Dame erhascht haben und abends hoffentlich wieder sicher und wohlbehalten in ihrem Zuhause, dem kleinen Fluss, der unseren Ort durchfließt, angekommen sein.
Vielleicht wird es wieder einen netten, kleinen Beitrag in der örtlichen Tageszeitung 📰 geben, wie es schon einmal der Fall war, als die Enten die Parkplätze im Stadtzentrum zu ihrem neuen Zuhause auserkoren hatten.

Auf jeden Fall ist durch unsere Fragen jedoch eine Sache deutlich geworden:
Wir beide haben am vergangenen Freitag die schriftliche Abiturprüfung im Fach Biologie geschrieben.
300 Minuten plus 20 Minuten Auswahlzeit ⏳.
Erhöhtes Anforderungsniveau.
Beide saßen wir in demselben Raum, nur wenige Armlängen Abstand auseinander. Marie wählte den ersten Aufgabenvorschlag, Kathrin den zweiten Aufgabenvorschlag (Du wolltest einfach nur vermeiden, radiative Adaption zu schreiben! 😛 , Anm. v. Marie). Nun liegt diese Prüfung hinter uns, das bedeutet, dass wir unser Gehirn schnellsten neu auf andere Fächer vorbereiten müssen. 📚

Heute aber noch nicht. Dafür waren die Eiskugeln zu lecker und es sind noch zu viele biologische Fragen unbeantwortet. 🙂

//Watschelnde Grüße
von Marie und Kathrin

Belehrung zum Abitur – Protokoll eines Aula-Besuchs

books-1168303_1920Alle Belehrung geht
vom Herzen aus,
alle Bildung vom Leben.
(Christian Friedrich Hebbel)

Nachdem Zeilenende und Pimalrquadrat uns für den vergangenen Montag viel Spaß gewünscht haben und uns den Tipp gegeben haben, ihn zu genießen, kam von Pimalrquadrat prompt die Frage, wie der Tag gelaufen sei.

Daher folgt heute eine kurze, protokollarische Darstellung des Tages:

8.30 Uhr: Kathrin verlässt das Haus, um sich in Richtung Schule zu begeben, während Marie
bei sich am Frühstückstisch sitzt und darüber nachdenkt, ob sie aufgrund der Uhrzeit lieber noch eine zweite Tasse Kaffee trinken sollte.

8.45 Uhr: Kathrin erreicht die Schule und beginnt die Dinge zu erledigen, die noch auf ihrer To-Do-Liste stehen (Klausur abgeben, schriftliche Arbeit abstempeln lassen und abgeben, GTR abgeben, Formular abholen, …), während Marie sich nach einer zweiten Tasse Kaffee zu ihrem Kleiderschrank bewegt und sich (zwangsweise) für unser Jahrgangs-T-shirt entschieden hat.

9.20 Uhr: Kathrin will eigentlich vor dem Raum ihrer Lehrers warten, um ihm nach dem Gong ein Buch, das er ihr geliehen hatte, zurückzugeben, aber sie trifft ihn bei einer Notenbesprechung. Es kommt zu einem kurzen Dialog:meeting-1019768_1920
Kathrin: Ich wollte Ihnen nur kurz Ihre Bücher zurückgeben. Danke!
Lehrer: Brauchen Sie die nicht noch?
Kathrin: Ich bin doch mit der schriftlichen Arbeit fertig…?
Lehrer: Und für die mündliche Prüfung?
Kathrin: Brauchen Sie sie nicht zum Korrigieren?
Lehrer: Oh, äh, ja…

9.25 Uhr: Kathrin und Marie treffen sich in der mal wieder überfüllten Pausenhalle. Beginn clock-1015428_1920der Veranstaltung ist laut einem ausgeteilten Zettel 9.30 Uhr.

9.30 Uhr: Die Tür der Aula ist noch verschlossen.
9.35 Uhr: Siehe 9.30 Uhr.
9.40 Uhr: Siehe 9.35 Uhr.
9.45 Uhr: Siehe 9.40 Uhr.

9.50 Uhr: Die Tür geht auf. Ein kompletter Jahrgang drängt sich hinein, als ob es nicht genug Plätze für alle gebe. Trotzdem bleiben die ersten Reihen wie immer unbesetzt. Der Oberstufenkoordinator begrüßt uns, erklärt uns den Tagesablauf und beginnt danach direkt mit dem ersten Punkt: „Wir machen jetzt ein Jahrgangsfoto. An dieser Stelle muss ich einen kurzen Werbeblock einschieben, denn der Fotograph wird von >hier könnte Ihre Werbung stehen< gesponsert, genauso wie >hier könnte Ihre Werbung stehen< auch Ihre Zeugnismappen sponsern wird.“

10.00 Uhr: Der Himmel ist sonnig grau, der Fotograph steht auf der Feuertreppe zum 1. Obergeschoss, sodass wir in den Himmel hinaufschauen müssen, um in seine Kamera zu blicken. Erst später, als er die Ausrufe „Meine Augen!“, „Das Liiicht!“, … bemerkt und sich darüber wundert, wo er doch extra keinen Blitz verwende, beginnt er sich, langsam etwas zu beeilen.

10.20 Uhr: Endlich sitzen wieder alle Leute des Jahrgangs in der Aula. Der Oberstufenkoordinator verteilt die Zeugnisse des 4. Semesters und die Formulare für die Meldung zum Abitur.

10.30 Uhr: Nach den ersten Tumulten wegen der Zeugnisnoten und der erreichten Punktzahlen in Block I des Abitursgehen wir Schritt für Schritt das Formular durch.


Exkurs: Beim Abitur nach acht Jahren in Niedersachsen Niedersächisches Kultusministerium
-für alle anderen Bundesländer übernehmen wir keine Garantie- zählen die vier Halbjahre der Qualifikationsphase (Jg.11/12) 2/3 der Abiturnote (=Block I). Das andere Drittel setzt sich aus den Ergebnissen der Abiturprüfung zusammen (=Block II). Am Ende werden die Punkte summiert und man erhält anhand dessen Abiturnote.
Die Details kann man hier nachlesen:
Dokument des Kultusministeriums.         
 


Stimmen unsere Namen? Unser Wohnort? Unser Geburtsdatum? Unsere (für allerdings unveränderliche) Noten? Unsere Fremdsprachen? Wollen wir Zuhörer bei der Abiturprüfung zulassen? Bestätigen wir das alles mit einer Unterschrift -auch wenn einige die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben?

11.00 Uhr: Es folgen diverse Kleinigkeiten. Wir werden über Zertifikate informiert (Waren wir die letzten acht Jahre sozial genug für ein Zertifikat? Oder waren wir im MINT-Bereich aktiv, weil wir eine MINT-EC-Schule mit der Möglichkeit, ein MINT-EC-Zertifikat zu verleihen, sind?), über die Abgabe von ausgeliehenen Büchern und den Hilfsmitteln für die Abiturprüfungen, sowie darüber, wann wir die Termine für die mündlichen Prüfungen erfahren können.

11.20 Uhr: Es gongt zur Pause. Missstimmung macht sich unter den Schüler breit. Wer hätte gedacht, dass die heutige Veranstaltung so lange dauert? (Aber Kathrin hat mal wieder an ein Brötchen und eine Flasche Wasser zu ihrer Versorgung gedacht. 😛 , Anm. v. Marie)

11.45 Uhr: Es gongt zur Stunde. Wieder drängen wir uns in die Aula. Unser Oberstufenkoordinator steht wieder vor uns. „Die Schulleiterin befindet sich noch in einem wichtigen Telefongespräch.“, erklärt er wie eine professionelle Hotline, „Aber ich habe sie extra nochmal an den Termin heute, den ich schon vor einem halben Jahr ausgemacht habe, erinnern lassen.“ (Die Betonung liegt wohl auf dem Wort „lassen“. Arme Sekretärinnen…)

11.50 Uhr: Etwas gehetzt (Das ist sie immer. 🙄 , Anm. v. Marie) erscheint unsere Direktorin.

11.51 Uhr: Zeit für ihren ersten Fauxpas. „Wir werden gemeinsam durch die Abiturzeit gehen. Wir werden gemeinsam die Umleitungen passieren (Anm.: In unserem Landkreis gibt es gerade ganz viele Baustellen mit ganz vielen komplizierten Umleitungen.) und früh aufstehen. Wann geht es denn eigentlich mit dem Abitur los? Morgen?“ „Mittwoch.“, murmelt der Oberstufenkoordinator.

11.52 Uhr: Die Belehrung beginnt. Wie laufen die schriftlichen Prüfungen ab? Wo gibt es wie lange Auswahlzeit? Direktorin: „Zu Mathematik kann ich Ihnen nichts sagen. Das ist mir zu kompliziert, darum haben das sicherlich die Kurslehrer mit Ihnen gemacht.“ Das panische Gemurmel zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist, aber darüber wird großzügig hinweggesehen.

12.00 Uhr: Wie verhalten wir uns, wenn wir auf die Toilette müssen? Was gilt alles als Täuschungsversuch? Was dürfen/müssen wir zu den Prüfungen mitbringen?

12.05 Uhr: Und was passiert bei einem Feueralarm?
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„Sie bleiben erstmal im Raum sitzen und verlassen dies erst, wenn es eine Alarmbestätigung gibt. Wir haben beschlossen, Sie nicht zu retten, wenn es brennt.“ Der nächste Fauxpas. Schallendes Gelächter. Jedoch ist die Aussage, bis auf den letzten Satz (sie hat übrigens alles ganz sachlich, ohne Ironie erklärt), ernst gemeint. Da es sich bei der Mehrzahl der Feueralarme tatsächlich um Fehlalarme handelt, ist es jedoch auf den zweiten Blick nachvollziehbar.

12.10 Uhr: Was ist bei den mündlichen Prüfungen zu beachten?

12.15 Uhr: Das Schlusswort.
12.20 Uhr: Wieder drängen sich alle Leute durch die Tür der Aula -dieses Mal in Richtung Ausgang.

Ein sehr spannender Tag liegt also hinter uns. book-1261800_1920
Wer es bis hierhin durchgehalten, sollte sich
nochmal vor Augen führen: erzählte Zeit > Erzählzeit! Irgendwelche Bildung müssen wir ja in Block I verinnerlicht haben. 😀

//Belehrte Grüße von
Marie und Kathrin

Ein Zwischendurch-Gruß

Zeugnisse sind Testate über school-1019989_1920
das Vermögen der Lehrer,
die nachweisen, was sie
welchem Schüler nicht
beizubringen vermochten.
Christa Schyboll

 

Die Schultasche ist zum allerletzten Mal gepackt. In der Tasche befinden sich Klausuren und Bücher, die noch abgegeben werden müssen, und Formulare, die Einfluss auf die nächsten Wochen nehmen werden.
Kurz gesagt: Morgen endet das 4. Semester und danach beginnt der Countdown bis zur ersten Prüfung…
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// Zwischendurch-Grüße
von Marie und Kathrin