Themenmonat: Woche 4

„Eine lange Reise hört nicht
am Ziel auf.
Ein Stück von uns wird im Geiste
immer weiterreisen.“
(Andreas Bechstein)

Wir sitzen in einem Eiscafé und blicken auf die Straße. Erst vor einer Woche hat die Eisdiele die Saison für dieses Jahr eröffnet. Schließlich ist es mittlerweile schon Ende Februar.

Kathrin: „Kannst du dich noch darin erinnern, als wir vor vier Wochen dachten, der Themenmonat wäre noch Ewigkeiten entfernt?“

Marie: „Du meinst, als wir dachten, dass wir im Feburar genug Zeit für ausführlich Beiträge hätten, und uns nicht wie in den letzten Wochen einfach nur die Themen gegenseitig zugeschoben haben?“

Kathrin: „So in etwa…“

Marie: „Und jetzt ist der Themenmonat schon fast vorbei. Was erst noch Zukunft war, ist schon fast wieder Vergangenheit.“

Kathrin nickt.

Marie: „Und mein erstes Semester nähert sich langsam auch dem Ende…“

Kathrin: „Passend ist dazu lautet die Frage zum aktuellen Thema: Perspektiven und Wünsche?“

Marie: „Stimmt, das ist eine gute und sehr berechtigte Frage!“

Kathrin: „Gefällt dir Pharmazie immer noch wie am ersten Tag?“

Marie: „Oh ja, auf jeden Fall! Und auch jetzt, während meiner Famulatur und den Klausuren nebenbei, habe ich immer noch das Gefühl, mich für das richtige Studienfach entschieden zu haben.“

Kathrin: „Wäre denn die Arbeit in der Apotheke auch langfristig etwas für dich?“

Marie: „Vielleicht. Die Arbeit mit den Menschen macht sehr viel Spaß, auch das Anrühren der Salben ist fast wie im Labor – einfach irre, was man wie beim Kochen so alles kreieren kann. Aber eigentlich, wenn ich so wirklich ehrlich bin…“

Kathrin: „Was dann?“

Marie: „…Dann würde ich wirklich gerne in die Forschung bzw. in die Industrie gehen. Der Gedanke, etwas entwickeln zu können bzw. an dem Prozess zu etwas mitwirken zu dürfen, das Menschen vielleicht irgendwann helfen kann, reizt mich natürlich ungemein. Das wäre mein heutiges Ziel.“

Kathrin: „Das klingt gut! Und es würde vermutlich auch super zu dir passen.“

Marie: „Und was ist dein Ziel?“

Kathrin: „Ich weiß es nicht. Eigentlich dachte ich ja immer, dass ich auf gar keinen Fall im Steuerwesen bleiben möchte, aber mittlerweile ist es gar nicht so schlecht. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, auch wenn ich nach wie vor am liebsten mehr mit Menschen arbeiten würde, als wie es momentan der Fall ist. Vielleicht müsste ich dazu erst andere Qualifikationen vorweisen können, um richtige Beratungsgespräche führen zu können.“ (Lachen)

Marie: „Und wie wäre es mit einem Studium?“

Kathrin: „Wenn sich die Möglichkeit dazu bietet, wäre das toll. Die Chance würde ich nutzen – auch wenn ich mir ein reines BWL-Studium im Moment noch nicht vorstellen kann. Aber zum Glück gibt es ja auch Möglichkeiten, andere Fachrichtungen mit dem Wirtschaftsaspekt zu kombinieren oder sich direkt auf eine feste Fachrichtung zu spezialisieren.“

Marie: „Zur Not eröffne ich eine Apotheke und stelle dich für die Buchführung ein.“

Kathrin: „Das wäre doch mal ein verrückter Plan!“

Marie: „Darum kommt er ja auch von mir!“

An dieser Stelle möchten wir noch etwas Anderes loswerden:

Änschie hatte den Themenmonat mit dem Ziel begonnen, über die eigenen Erfahrungen berichten und anderen möglicherweise dadurch weiterhelfen zu können.
Vielleicht ist uns beiden das nicht optimal gelungen, weil wir die Themen nicht durchgängig zu unserem jeweiligen Weg beantwortet haben.
Doch trotzdem hat es uns sehr viel Spaß gemacht, wofür wir Änschie danken möchten!

Zuletzt möchten wir alle ermutigen, bei der Suche nach dem richtigen Beruf nicht (oder nur sehr begrenzt) auf irgendwelche fremden Meinungen zu hören – im Endeffekt seid Ihr es schließlich, die mit der Entscheidung leben müsst!
Vielleicht gelingt es Euch wie Marie, direkt den passenden Weg zu finden, oder Ihr bemerkt erst später wie Kathrin, dass der erst so unpassend erscheinende Weg doch zu einer möglichen Perspektive führen kann.

Wichtig ist und bleibt deshalb, dass Ihr zu mindestens einen Weg ausprobiert. Ihn unterwegs zu wechseln, ist dank der heutigen Navigationstechnik nahezu jederzeit möglich, aber den ersten Schritt zu Beginn dieser Reise kann Euch selbst die Technik nicht abnehmen!

//Eine schöne Woche wünschen
Marie und Kathrin


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:

Änschie

Hermione

Schreibfischchen

LunaUmbra

Pflaegermeister

Lächeln und Nicken

Janines Yogablog

Viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

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Einwände

Aber…?!

MitmachBlog

7131236cc5ec7a02c24187ac3682e5f1 Gefunden auf: http://www.motivationsposter.de

Wände dann,
wenn alle Einwände umsonst sind.
(Emil Baschnonga)

aber
kleines Wort
viel größere Wirkung
viel zu oft verwendet
Einwände
© abgebrochener
bleistift

//Viele liebe Grüße ohne Aber
von Marie und Kathrin

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Themenmonat: Woche 3

„Das Geheimnis des do-not-give-up-2015253_1920
ausserordentlichen
Menschen ist in den
meisten Fällen nichts
als Konsequenz.“
(Buddha)

Schon wieder ist eine Woche wie im Flug vergangen. Daher wird es Zeit für ein neues Thema!

Diese Woche geht es um eines der zentralen Themen junger Menschen überhaupt: Motivation, Haushalt und andere Katastrophen.

Und wer könnte das besser präsentieren als eine Studentin wie Marie? 😀


Here we go again! Oder auch hallo mal wieder!

Nach einer erfolgreich bestandenen Chemieklausur melde ich mich aus den Semesterferien oder eher der vorlesungsfreien Zeit (- als ob ein Student Ferien hätte 😉 ).

Diese Woche wollen wir uns also dem Thema „Motivation“ widmen.

Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu schreiben soll. Motivation ist nichts, was ich mir erst irgendwo herholen muss. Wenn eine Klausur ansteht, dann wird gelernt, Punkt. Wenn mir meine Wohnung zu unordentlich ist, putze ich. Manchmal kann das Leben schon einfach sein, oder? 😀 Fragt bitte nicht, woher das kommt. Eigentlich bin ich ein total fauler Mensch, der gerne auf dem Bett liegt oder es sich sonst wo gemütlich macht, und dann gerne Serien guckt oder anders prokrastiniert.

Aber wenn etwas Wichtiges ansteht, dann ist es für mich selbstverständlich das zu erledigen, da fehlt es dann nicht an Motivation. Vielleicht kommt das ein Stück weit von der Erziehung und dem Spruch „Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps“, der mir mitgegeben wurde. Oder ich bin einfach so begeistert von meinem Studium, dass mir Haushalt und Lernen so leicht von der Hand gehen, beides eigentlich sehr schön.

Nichtsdestotrotz bin ich natürlich auch mal niedergeschlagen, wenn etwas nicht klappt, Nachweisreaktionen im Praktikum zum Beispiel, die einfach nicht so funktionieren, wie sie sollten, sodass man ihn nochmal und nochmal und nochmal machen muss…..aber das gute Gefühl, wenn es nach x Versuchen endlich klappt, hat etwas für sich.

Diese Text hilft den Motivationssuchenden hier wohl eher wenig, sorry, aber so sind die Tatsachen… 😛

//Kommt gut durch die Woche!
Marie


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:
Viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

„Perlen des Glaubens“

Wer kennt die „Perlen des Glaubens“? 🙂

MitmachBlog

Jeder schöne Augenblick ist eine Perle, die wir auf die Kette unseres Lebens fädeln. Und jeder glitzernde Glücksmoment, den wir genießen, macht unsere Kette ein kleines bißchen kostbarer.
(Jochen Mariss)

„Perlen“ – ein so polysemantisches Wort ist ein tolles Thema der Woche!

Es gibt so viele Dinge, die ich in meinem Leben wie Perlen in meinem Herzen trage, und es gibt mindestens genauso viele Dinge, die mir positiv wie auch negativ auf der Zunge perlen…

All diese Dinge lassen sich vereinen! Wie? Darum soll es jetzt gehen!

Als ich vor einigen Jahren konfirmiert wurde, lag eine Zeit des Konfirmandenunterrichts hinter mir. Von dem Anfangs wöchentlichen Unterricht über zahlreiche Sonntagsgottesdienst erreichten wir irgendwann die Zeit der Projekttage gegen Ende der Konfirmandenzeit. An einem dieser Samstage drehte sich der Workshop um das Thema „Perlen“ – allerdings nicht um irgendwelche beliebigen Perlen, sondern um die sogenannten „Perlen des Glaubens“.

perlen-des-glauben-herbstferienkurs-564x288Gefunden auf: http://www.firmung-in-kiel.de.

An…

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Themenmonat: Woche 2

„Das größte Lebenshindernis
ist die Erwartung:
Abhängig vom Morgen,
verliert sie das Heute.
Über das, was in der
Hand des Schicksals liegt,
verfügst du, doch das,
was in deiner Hand liegt,
läßt du dir entgehen.
Wonach hältst du Ausschau?
Wonach streckst du dich? Alles Künftige ist ungewiß: Lebe jetzt gleich.“
(Seneca)

Neue Woche, neues Thema!
Diese Woche geht es um erfüllte Ansprüche und Vorstellungen im Studium oder in Ausbildung sowie darum, ob man enttäuscht wurde.

Während Marie im Moment völlig zwischen den Klausurfragebögen abtaucht, nutze ich diese Woche die Chance, etwas zum Themenmonat beizutragen. 🙂


Wer diesem Blog schon etwas länger folgt und zum Beispiel diesen Beitrag gelesen hat, wird zwischen den Zeilen sicherlich schon meine Erwartungshaltung gegenüber der Ausbildung erahnt haben: Erwartungen hatte ich keine – höchstens negative.

Man zweifelt. Am Anfang sehr oft, im Laufe der Zeit immer weniger. Aber warum eigentlich?

Im Laufe der Zeit kommt man mit Kolleginnen ins Gespräch. Man erfährt Dinge aus deren Leben, man lacht zusammen und am Geburtstag wird man plötzlich sogar von der Chefin den Arm genommen.
Es ist ganz anders als erwartet.

Im Laufe der Zeit lernt man die Buchführung mancher Mandaten besser kennen. Man sieht, wie sie leben, wofür sie ihr Geld ausgeben, und natürlich, wie sie ihr Geld verdienen. Plötzlich füllen sich Zahlen mit Leben und es fühlt sich das eigene Leben mit Zahlen.
Es ist ganz anders als erwartet.

Im Laufe der Zeit lernt man in der Berufsschule die Mitschüler besser kennen. Man lernt also nicht nur Unterrichtsstoff, sondern auch die Lebenswege anderer kennen, die so ganz anders als mein Weg bisher waren. Plötzlich sieht man, dass die Ausbildung nicht das Ende eines langen Bildungsweges ist, sondern vielleicht nur ein Richtungswechsel.
Es ist ganz anders als erwartet.

Im Laufe der Zeit gibt natürlich auch frustrierende Moment. Diese Momente resultieren allerdings aus Dingen, die oft unscheinbar passiert oder für andere ohne Wichtigkeit sind. Plötzlich ärgert man sich über Dinge, über deren Bedeutung man früher nie nachgedacht hat.
Es ist ganz anders als erwartet.

Wenn man mir vor einem Jahr diesen Blogbeitrag gezeigt hätte, hätte ich vermutlich ungläubig abgestritten, dass ich der Autor dieses Textes bin. Denn ich hatte am 31.07. mit so vielem gerechnet – aber es kommt eben immer ganz anders als erwartet.

//Viele liebe Grüße
von Kathrin


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:
Viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

Die kleinen Behinderungen im Alltag

Es ist Sonntag und somit wieder Zeit für das Thema der Woche. 🙂

MitmachBlog

„Glück empfinden zu können, accessibility-1682903_1920
ist eine Fähigkeit,
die Menschen
mit und ohne Behinderung verbindet.“
(Richard von Weizsäcker)

Oftmals wird das Wort „Behinderung“ im Zusammenhang mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung eines Menschen verwendet. Daher könnten wir auch uns entsprechend dem Thema der Woche mit dieser Bedeutung des Wortes beschäftigen und beispielsweise diskutieren, ob wir glauben, dass Inklusion in Deutschland funktioniert.

Aber das wollen wir gar nicht.

Für uns zählen vielmehr die kleinen Behinderungen im Alltag:

  • die leere Kugelschreibermine, wenn man während eines Telefonats etwas Wichtiges notieren muss
  • die defekte Kaffeemaschine, wenn nur ein guter Kaffee die Laune verbessern könnte
  • das Computerupdate, das länger zum Herunterladen braucht, als wir zum Erledigen der Dinge am PC
  • der überkochende Inhalt der Porzellanschale, obwohl der Inhalt laut Experimentieranleitung noch gar nicht hätte kochen dürfen, und man selbst noch mit anderen Vorbereitungen beschäftigt ist
  • der stets zu weit entfernte Kartenschlitz des Parkautomaten an der Schranke, wenn man gerade…

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Themenmonat: Woche 1

Ein Werk erfordert busy-1972169_1920
umso mehr Vorarbeit,
je bedeutender und schwieriger es ist.
Henri de Saint-Simon

Es wird ernst. Sehr ernst. Es ist Zeit für einen Themenmonat!

Denn eines Abends blinkte unser Postfach auf! Eine E-Mail von Änschie! Sie fragte uns, ob wir nicht gemeinsam mit anderen Bloggern (vorwiegend übrigens aus dem medizinischen Bereich) Interesse an einem Themenmonat hätten, in dem es um unsere Wege nach der Schule gehen soll. Eine tolle Idee, wie wir finden!
Daher soll es diesen Monat heißen: „Studium oder Ausbildung? Der Weg ist das Ziel!“

Diese Woche:
Wie bist du zum Studieren gekommen? Welche Vorstellungen hattest du vom Studieren?

Den Start macht Marie, während Kathrin sich diese Woche dezent im Hintergrund hält!

//Vorhang auf für die Pharmazie und
viel Spaß beim Lesen wünschen
Marie und Kathrin


Wie kam ich zu meinem Studium? Eine gute Frage, leider ist die Geschichte nicht so spannend 😀

Erst mal zu mir, ich bin 19 Jahre jung und studiere seit Wintersemester 2016/17 Pharmazie in Braunschweig.

Dass ich in die Richtung Bio/Chemie beruflich wollte, war mir schon in der 10. Klasse bewusst, dem Jahr, in dem wir unsere Kurse und Profile fürs Abitur wählen mussten. Irgendwie faszinieren mich solch biochemische Prozesse, was verschiedenste Verbindungen, Elemente im menschlichen Körper bewirken können, wie Stoffe umgesetzt und verarbeitet werden. Jedoch kam ein Medizinstudium für mich nicht in Frage, weil mir der Umgang mit todkranken Menschen zu schwer fallen würde (und weil der NC für mich zu hoch gewesen wäre).

Aber warum nun Pharmazie?

Man mag es kaum glauben, aber den entscheidenden Anstoß bekam ich auf einer der zahlreichen Veranstaltungen zur Berufsorientierung zu Beginn der 11. Klasse. Bei einem HIT (Hochschulinformationstag) in einer nahegelegenen Stadt wurde ein Vortrag von einem Pharmaziestudenten gehalten. Er er erzählte von der TU und den verschiedenen Themen im Studium und hatte sogar ein Beispiel für die Inhalte mitgebracht: die Entdeckung und Wirkung von Aspirin.

Ich war hin und weg. Ein so breites feld an naturwissenschaftlichen Fächern, so viele mögliche Berufsfelder nach dem Studium, so ein erschwinglicher NC…..Ab dem Tag war es klar, das möchte ich machen.

Und siehe da, es hat geklappt. Ich habe viele naturwissenschaftliche Fächer erwartet, genauso wie einen hohen Lernaufwand und eine damit verbundene Umstellung, aber auch Spaß durch praktisches Arbeiten. Es war aber auch etwas komisch, dieser gedanke in eine fremde Stadt zu ziehen, wo man niemanden kennt….

na ja, wie sich das alles so mehr oder minder erfüllt hat, dazu nächste Woche mehr.

 //Grüße aus der Löwenstadt
von Marie


Außerdem dabei beim Themenmonat sind:

Kindheit ohne Smartphone

Wer kann sich noch an eine Kindheit ohne Smartphone erinnern? 🙂

MitmachBlog

Die Eindrücke der Kindheit
tricycle-691587_1280wurzeln am tiefsten.
(Karl Emil Franzos)

K aufmannsladen „eröffnen“
I nlineskaten
N eugierig durch die Welt laufen
D etektiv spielen
H inkekästchen hüpfen
E ine Geheimsprache erfinden
I m Sandkasten Sandkuchen backen
T oben im Garten

Unsere Kindheit – wir haben sie ganz ohne Smartphone verbracht und trotzdem ist uns nie langweilig gewesen!

//Viele liebe Grüße von
Marie und Kathrin

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